Berliner Mauer-Radweg, Bikeline Radführer mit Karte

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„Wo stand eigentlich die Mauer?“, fragen heute viele Berlin -Touristen. Der Mauerverlauf ist nur... mehr
Produktinformationen "Berliner Mauer-Radweg, Bikeline Radführer mit Karte"
„Wo stand eigentlich die Mauer?“, fragen heute viele Berlin-Touristen. Der Mauerverlauf ist nur an wenigen Stellen dokumentiert, weil in der Wendezeit nach dem Motto: „Die Mauer muss weg“ fast alle authentischen Zeugnisse des Grenzverlaufs beseitigt wurden. Heute wird eingestanden, dass das ein Fehler war. Die Stadtentwicklung ist in den Jahren nach der Wende in einem solch rasanten Tempo voran­geschritten, dass sich selbst viele Berlinerinnen und Berliner nur noch schwer an den genauen Verlauf der Mauer erinnern können. Für Jugendliche sind diese Zeiten schon Geschichte. Umso notwendiger ist es, für zukünftige Generationen die 28jährige Spaltung im Stadtbild erkennbar zu machen. Der Verlauf der 40 Kilometer langen innerstädtischen Grenze ist durch eine Doppelreihe Kopfsteinpflaster mit der Inschrift: „Berliner Mauer 1961-1989“ auf der West-Berliner Seite markiert. Die sogenannte „Hinterlandmauer“ nach Ost-Berlin ist nur am Leipziger Platz mit einem dreiteiligen Mauersegment und durch die doppelte Kopfsteinpflasterreihe auf der Grünfläche zusätzlich sichtbar gemacht worden. Insgesamt war die 3,60 Meter hohe Mauer um West-Berlin 160 Kilometer lang. Sowohl ihr Aussehen wie auch ihre Lage änderten sich im Laufe der Zeit - eine Folge von mehrfachem Gebietsaustausch. Der Stacheldraht wurde Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre durch vorgefertigte Mauersegmente und auf einigen kurzen Abschnitten durch Metallgitterzäune ersetzt. Neben der „äußeren Grenzmauer“ Richtung Westen gab es schon bald eine „innere Grenzmauer“ Richtung Osten. Zwischen beiden lag der so­genannte Todesstreifen mit dem „Kolonnenweg“, auf dem die DDRGrenztruppen patrouillierten. Auf DDRSeite durften im angrenzenden Sperrgebiet nur ausgewählte Personen leben. Freunde und Verwandte mussten vorher angemeldet werden, sie benötigten zum Besuch einen Passierschein. Mehr als 300 Wachtürme, taghelle Beleuchtung, Signal- und Alarmzäune sowie Hundelaufgebiete und Panzersperren sollten die Flucht nach West-Berlin verhindern. Bis zum Mauerbau waren etwa vier Millionen Menschen aus der DDR geflüchtet. Danach versuchten insbesondere junge Menschen immer wieder, die Sperranlagen zu überwinden. An der Berliner Mauer registrierte die West-Berliner Polizei zwischen 1961 und 1989 insgesamt 5.075 erfolgreiche Fluchten, davon 574 Fahnenfluchten. Nach aktuellen Forschungen sind mehr als 130 Todesopfer an der Berliner Mauer zu beklagen. Von den 80 nach dem Ende der DDR ermittelten und vor Gericht gestellten Todes­schützen bekamen 77 eine Bewährungsstrafe. Am 24. August 1961 wurde der 24jährige Günter Litfin erschossen, als er durch den Humboldthafen an das westliche Ufer schwimmen wollte. Eine Gedenktafel an der Sandkrugbrücke erinnert an dieses erste Todesopfer nach dem Mauerbau. Das letzte Maueropfer war der 20jährige Chris Gueffroy, der am 5. Februar 1989 in einem Kugelhagel getötet wurde. Er hatte versucht, von Treptow aus durch den Britzer Verbindungskanal nach Neukölln zu schwimmen. Am 21. Juni 2003, seinem 35. Geburtstag, wurde an diesem Ort eine Gedenkstele errichtet. Die Schicksale der getöteten Flüchtlinge sind unter www.chronik-der-mauer.de nach aktuellem Kenntnisstand dargestellt.

Kartenmaßstab: 1:20.000

Länder: Deutschland
Regionen: Berlin
Verwendungszweck: Radfahren
Produkttyp: Buch
wasserfest: wasserfest
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