Unsere Reisen: Schottland im Frühsommer

Schottland ist auf jeden Fall eine Reise wert. Allein landschaftlich und der schönen Städte wegen lohnt es sich in den Norden der britischen Insel zu fahren.

Als Auszubildender habe ich mich während meiner dreiwöchigen Reise dabei hauptsächlich in den Hostels und Jugendherbergen einquartiert und in den Highlands mein Zelt genutzt. Dabei habe ich festgestellt, dass man in den meisten Hostels und Jugendherbergen witzigerweise ein Frühstück „Kontinental“ zubuchen kann. Das kostet zwischen 4 und 6 Euro zusätzlich, man bekommt dafür aber nicht nur Toast und Orangenmarmelade, sondern Toast und Milch und Croissant und Himbeer- oder Erdbeermarmelade. Also richtig kontinentaleuropäisch ;-)

Meine Reise habe ich in Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands begonnen. Und diese Stadt ist wirklich ein schönes architektonisches Stück Geschichte. Vor allem die Burg oberhalb der Stadt ist vollständig erhalten und bietet mit historischen Einblicken eine tolle Sehenswürdigkeit. Ganz abgesehen von dem Blick, den man von der Burg aus auf Edinburgh hat. Bei nicht vollständig schlechtem Wetter – Nebel ist nicht ganz selten – ist der Blick sehr weitläufig bis an die Küste über die Stadt hinweg.

Wer den Eintritt auf die Burg nicht bezahlen möchte, kann sich die Stadt auch ganz kostenlos vom Hügel aus anschauen. Bei der kostengünstigen Variante des Sightseeings „Ich guck nur“ ist man dann auch nach einem Tag durch Edinburgh durch. Inklusive kostenlosem Museumsbesuch, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

Wer es sich zutraut auf der linken Straßenseite zu fahren, kann sich ein Auto mieten. Dabei muss man aber auf Alter und Fahrerfahrung achten, da es sonst nicht möglich ist.

Ich habe die Variante mit den Überlandbussen genutzt und bin dann von Edinburgh gen Westen nach Inverness gefahren. Das ist auch recht kostengünstig und im Azubigehalt drin. Die Busse fahren alle größeren Städte Schottlands an, fahren regelmäßig und haben oft sogar WLAN.

Inverness ist eine moderne Stadt, die um eine kleine, aber feine Altstadt drumrum gebaut wurde. Ich hielt mich hier nur kurz auf, da ich den Großteil meines Urlaubs in den Highlands verbringen wollte.

Dafür habe ich mich für den Great Glen Way entschieden, bin diesen aber „falschrum“ gegangen. Normalerweise verläuft er von Fort Williams nach Inverness, ich startete aber in Inverness Richtung Fort Williams.

Nachteil: alle Leute kommen einem entgegen und man ist recht allein auf der Strecke. Vorteil: alle Leute kommen einem entgegen und man ist recht allein auf der Strecke.

Ein echter Vorteil ist, dass man die ersten 30 Kilometer, die die schwersten des Weges sind gleich am Anfang hinter sich hat, wenn man von Inverness aus los geht. Landschaftlich ist es wunderschön. Nur wenige menschliche Bauten unterbrechen die Natur, man sieht kaum Häuser und Menschen.

Obwohl es bereits Juni war, als ich los bin, reichte der Sommerschlafsack, den ich mit hatte nicht wirklich aus. Lieber doch den Winterschlafsack mitnehmen und zur Not ein Stück aufmachen, wenn es zu warm werden sollte. Zu meinem Glück hatte das Wetter es gut mit mir gemeint und von drei Wochen Schottland hat es nur zwei Tage richtig heftig geregnet, ansonsten war es sonnig oder bewölkt und nur selten hat es leicht genieselt. Und als ich bei Loch Ness vorbei kam, hat das Zusammenspiel von Sonne und Wolken mir doch tatsächlich die Einbildung gebracht, Nessie durchs Wasser gleiten gesehen zu haben…

Den letzten Teil des Great Glen Ways in der Ebene habe ich mir gespart und den Bus nach Fort Williams genommen. Dort sollte man sich auf jeden Fall einen Tag Zeit nehmen, um den Ben Newis zu besteigen. Aber Vorsicht, macht es nicht so wie ich und verpennt den halben Tag und geht erst um 7 Uhr morgens los. Denn sonst muss man in der knallen Mittagssonne den letzten Rest bis zum Gipfel laufen, was nicht wirklich angenehm war. Man sollte hier mit einem Aufstieg von ca. 4-6 Stunden rechnen, je nach Fitness, Pausen und Laune und versuchen bis ca. 11-12Uhr oben zu sein.

Glasgow am Ende meiner Reise hat mir nicht gefallen. Es ist eine reine Industriestadt und hat meiner Meinung nach nicht sehr viel anschauliches zu bieten. Da konnte ich mich getrost wieder auf den Rückflug freuen.

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